Inspirationen

 

 

 

Samhain - Schamanisches Ritual

 

Samhain ist ein großes altes keltisches Schwellenfest, an dem sich der ausklingende Sommer und der hereinbrechende Winter begegnen. In der Nacht vom 31.10 zum 1.11 ist nach Überlieferung die Begegnung mit den Ahnen und Geistwesen aus anderen Seinsebenen möglich. Hierfür habe ich ein Ritual für Euch.

Ahnenritual

In schamanischen Gesellschaften ist die Ahnenverehrung immer sehr wichtig gewesen. In unserer Gesellschaft neigen wir häufig dazu, nur auf das zu blicken, was wir in unserer Familie nicht bekommen haben. Es ist wichtig, über die Verletzungen, Kränkungen und Traumata unserer Kindheit Bescheid zu wissen, aber denken wir ruhig auch daran, dass wir unseren Vorfahren auch unsere Gaben, Stärken und unser Leben verdanken. Ohne sie wären wir gar nicht vorhanden. Deine Gesundheit und dein Wohlergehen liegen Deinen Vorfahren am Herzen und sie wünschen Dir Erfolg bei der Verwirklichung Deiner Träume. Sie tun, was sie können, um Dir zu helfen.

In diesem Ritual kannst Du Rat und die Hilfe der Ahnen erbitten und Abbitte für Versäumtes und Verletzendes leisten. Diese besondere Nacht ist auch ein guter Zeitpunkt, um für das Fundament, das sie uns geschaffen haben, zu danken oder versöhnlichen Ausgleich für die Lasten, die sie uns hinterlassen haben, zu schaffen.

Vorbereitung

Räucheruntensilien: z.B. Stövchen/Schale, Zünder und Kerze

Papier und Schreibutensilien

Räuchersubstanzen, je nach Bedarf und Vorliebe

Beispiele:

Beifuß: Unterstützt den Geist auf Reisen zu gehen

Holunderholz oder- blüten:  Unterstützt eine stärkere Verbindung  zur weiblichen Ahnenreihe und zu Frau Holle

Myrrhe: Verbindung mit der Kraft der Erde

Weihrauch: Verfeinert die Wahrnehmungskräfte

Rosenblüten: Erzeugen eine Atmosphäre der Liebe und des Vergebens

Durchführung der Reise in der Nacht vom 31.10/ 1.11

Suche Dir einen Ort an dem Du Dich entspannen kannst und ungestört bist und zünde Dein Räucherstövchen an. Stelle die Kerze vor Dich und atme ruhig während Du in die Flamme schaust. Denke an Deine Familie, an Deine Eltern, Großeltern und alle die Du noch persönlich oder von Fotos kanntest. Lasse Dich mit der Absicht Deinen Ahnen zu begegnen in Trance gleiten. Nehme alles, was an Botschaft auftaucht, aufmerksam wahr. Vielleicht siehst Du Bilder, hörst Worte, spürst eine Gewissheit oder Du fühlst einfach ihre Nähe.

  • Vielleicht haben sie Dir etwas mitzuteilen oder Du empfängst von ihnen einfach Energie.
  • Lasse Dir Geschichten von ihren Leben erzählen. Das ermöglicht häufig tieferes Verständnis für ihre Verhaltensweisen.
  • Du kannst sie fragen welche Stärken und Begabungen Du von Ihnen mitbekommen hast.
  • Vielleicht gibt es noch etwas Unausgesprochenes? Etwas zu vergeben?
  • Erzähle ihnen von Deinen Träumen und Wünschen und finde heraus, wie sie Dir unsichtbaren Rückhalt gewähren.
  • Danke ihnen für das Fundament, das sie Dir erbaut haben
  • Fühle die Dankbarkeit, das warme Gefühl der Liebe und den befreienden Energiestrom der Vergebung. Lass ihn sich in Deinem ganzen Körper ausdehnen.
  • Halte das Zwiegespräch mit ihnen so lange aufrecht, wie es sich gut für Dich anfühlt.
  • Dann verabschiede Dich von Deinen Ahnen. Atme tief durch und komme in Deinem Tempo zurück in den Raum.

Schreibe Deine Eindrücke, die Hinweise und Botschaften der Ahnen, mit denen Du Dich verbunden hast, auf. Notiere Dir auch Deine Gedanken und Gefühle die hochgestiegen sind.

  • Lasse die Kerze über Nacht gesichert brennen (z.B.in einer Laterne vor der Haustür), um sie in dieser Nacht für Deine Ahnen leuchten zu lassen.
  • Werfe die Reste der Räucherstoffe als Begleitung für die Geistwesen in den Wind.
  • Lese Dir die Notizen bis zum 20. Dez. immer wieder durch und ziehe Schlüsse daraus.
  • Am 20.12, in der Dunkelnacht, verbrenne sie. In dieser Nacht lässt man nach alter Tradition alles zurück, was nicht mehr bestimmend für den weiteren Weg ist, um frei, kraftvoll und selbstbestimmt den eigenen Weg zu gestalten.
  • Am 24. 12. verstreue diese Asche im Wind oder in ein fließendes Gewässer als Zeichen dafür, dass alles in den Fluss des Lebens zurückkehrt.
  • Fühle dabei nochmal ganz bewusst die Liebe und Dankbarkeit für die Ahnen, die in ihren positiven und negativen Ausprägungen einfach Lehrer für Dich waren.

 

 

s Textfeld >>

Samhain Meditation

1. November

Meditation: Loslassen und Abschied nehmen, um den Weg für Neues freizumachen

Wir können Samhain nutzen, um Loszulassen und Platz für Neues zu schaffen. Ich glaube viele kennen diese Räume (Keller, Dachboden, Garage…) in denen sich über Jahre viel ansammelt. Viele Dinge waren mal nützlich, werden jetzt aber nicht mehr gebraucht und nehmen nur noch Platz weg. Genauso ist es mit unserem Geist, unserer Seele und unseren Herzen. Auch hier lohnt es sich mal genau hinzuschauen, ob es da einiges gibt was losgelassen werde möchte, um Raum für Neues zu schaffen.

Suche Dir einen ruhigen Platz, wo Du ungestört bist und entspannen kannst. Schließe Deine Augen, atme ruhig und stelle Dir folgende Fragen.

 

•Welche Menschen und Tiere hast Du im vergangenen Jahr aus Deinem Leben verabschiedet? Das können Verstorbene und auch noch Lebende sein. Vielleicht Freundschaften oder Beziehungen, die sich auseinandergelebt haben.

Gib der Trauer und dem Schmerz, der dabei vielleicht nochmal hochkommt, Raum. Denke an die schönen Momente, die Du mit diesen Menschen und Tieren geteilt hast und die in Erinnerungen bestehen bleiben. Atme dann ganz bewusst den Schmerz und die Trauer aus Deinem Körper heraus, um Platz für Liebe zu anderen Menschen und Tieren zu geben.

 

•Welche Denkmuster und Verhaltensweisen fühlen sich nicht mehr zu Deinem Leben gehörig an und möchten nun in Liebe losgelassen werden?

•Wo in Deinem Leben fühlst Du dich eingeschränkt und in Deinen Möglichkeiten beschnitten. Bist Du aktiv Handelnder Deiner Lebensumstände oder nimmst du Dich als Opfer war? Wie kannst Du aktiv etwas verändern?

•Wie sehr genießt Du Dein Leben? Nichts ist von Dauer- wie gehst Du damit um?

•Wo in Deinem Leben möchtest Du etwas verändern? Wie möchtest Du es nun gestalten?

•Was soll Neues in Deinem Leben entstehen?

Öffne in Deinem Tempo Deine Augen und komme allmählig zurück in den Raum. Wenn Du Teile des Lebens neugestalten möchtest, kannst Du Dir jetzt Notizen machen und Dir in den nächsten Tagen, nach und nach, einen Plan machen, wie genau das ablaufen soll. Nimm Dir Zeit und lasse Ideen hochkommen.

 

 

                           Alban Elved 

Ritual zur Herbst Tagundnachtgleiche                    

22./23.09.2020

 

Heute befinden sich Licht und Dunkelheit in Balance (12 Std. Tag und 12 Std. Nacht), danach werden die Tage kürzer und die Nächte länger. Der Herbst beginnt und die Pflanzen ziehen sich allmählich in die Erde zurück. Die Ernte wird eingebracht, die Aktivitäten in der äußeren Welt lassen langsam nach und wir verbringen wieder mehr Zeit im Haus.

Wir können diese Zeit nutzen und meditativ Innehalten, uns balancieren und erden. Dies ist eine Möglichkeit in unruhigen Zeiten wieder in Deine Mitte zu kommen. Die Zeit des Schaffens darf der Muße und Dankbarkeit Platz machen.

In diesem Ritual widmen wir uns den Themen der Ernte sowie des Gebens und des Nehmens.

Begebe Dich an einen Platz, an dem Du Dich wohl fühlst und ungestört bist. Dieser Platz kann in der Natur oder im Haus sein.

Setze Dich mit geradem Rücken hin, schließe Deine Augen und konzentriere Dich auf Deine Atmung.

Nimm Deinen Atem so lange wahr, bis Entspannung in Deinem Körper einsetzt. Bleibe mit Deiner Aufmerksamkeit einige Momente bei dieser Entspannung.

Lasse das Jahr vor Deinem inneren Auge an Dir vorbeiziehen und stelle Dir dabei folgende Fragen:

Welche Erfahrungen habe ich dieses Jahr gemacht, an denen ich wachsen durfte?  Was habe ich daraus gelernt? Welche meiner Fähigkeiten habe ich genutzt um sie zu meistern? Welche Schätze nehme ich daraus mit?

Sind die Energien des Gebens und des Nehmens in meinem Leben in Balance? Bedarf es irgendwo eines Ausgleiches? Möchte ich ab jetzt etwas anders machen?

Erlebe die schönen Erfahrungen noch einmal mit bewusst gefühlter Dankbarkeit. Danke für alles, das Du erreicht und bewahrt hast. Danke auch den Menschen und anderen Wesen, die Dich unterstützen und Dir zur Seite stehen. Verstärke die Dankbarkeit mit dem Einatmen und lasse sie sich im Körper mit dem Ausatmen ausbreiten. Bleibe noch einen Moment in diesem Gefühl der Dankbarkeit. Dann öffne die Augen, recke und strecke Dich und komme in Deinem eigenen Tempo zurück in den Alltag.

 

 

Selbstwertbooster

 

Heute schon eine Portion Selbstwert verschenkt?

Es ist ganz menschlich, dass wir einen Fokus auf unsere Defizite haben. Wie kann ich mich verbessern? Fehler vermeiden? Wo und wie habe ich versagt u.s.w.

Fragen wie diese haben evolutionär unser Überleben gesichert. Der Nachteil dabei ist, dass wir damit kontinuierlich unseren Selbstwert schmälern. Für Deinen Selbstwert ist es wichtig, dass Du auch Deine Stärken und Fähigkeiten im Auge behälst. Sie gehen im Alltag oft unter und wir verlieren aus der Wahrnehmung was wir alles können und erfolgreich gemeistert haben.  Helfe anderen und Dir selber sich daran zu erinnern. Ich erinnere wichtigen Menschen gerne an Feiertagen an ihre Ressourcen, z.B. Du bist mutig, empathisch, diplomatisch, hilfbereit,...  das schätze ich an Dir und das macht Dich für mich wertvoll.

Du kannst Deinen Selbstwert steigern indem Du Dir jeden Abend aufschreibst welche Deiner Fähigkeiten Du genutzt hast und welche Deiner Stärken Dich durch den Tag begleitet haben. Es müssen keine spektakulären Heldentaten sein sondern auch ganz alltägliche Dinge zählen. Vielleicht hast Du jemandem geholfen, empathisch zugehört, den Mut bewiesen Sachen anzugehen, Durchhaltevermögen gezeigt, Deine Willensstärke angewendet...

Schreibe es auf und lese es in regelmäßigen Abständen durch damit es sich in Deinem Bewusstsein und Deinen Wahrnehmungsgewohnheiten verankert. Du wirst sehen wie wertvoll, kompetent und mit vielen Stärken ausgerüstet Du bist.

 

Entscheidungen treffen

 

Hin und her gerissen, wer kennt das nicht. Auch mir geht es manchmal so. Ich arbeite dann gerne mit Bodenankern, sie werden u.a.  bei der systemischen Therapie verwendet z.B. bei Aufstellungsarbeiten. Bei Entscheidungen können wir sie  nutzen um uns in eine Situation gut einzufühlen. Gefühle sind bei Entscheidungen wichtig und wollen gefühlt, gehört und gesehen werden. Folgt man nur der Ratio fühlt sich eine Entscheidung hinterher vielleicht blöd an und man bereut sie.

Nehme zwei oder mehrere Zettel und beschrifte sie mit den zu entscheidenden Alternativen, Situationen,...  (1 pro Zettel), lege sie ein Stück voneinander entfernt auf den Boden und stelle Dich auf den ersten Bodenanker (Zettel). Was denkst Du? Was fühlst Du? Ist es angenehm oder unangenehm? Schau in die Zukunft, wohin könnte die jeweilige Entscheidung führen? Gib Dir ein wenig Zeit und nimm wahr, was aus Deinem Unterbewusstsein hochkommt. Danach gehe auf den zweiten Bodenanker und verfahre wie bei dem Ersten. Trete auch von diesem Anker herunter. Wenn Du mehr als 2 hast gehe sie alle durch. Wenn Du den letzten Anker (Zettel) verlassen hast, nehme ein wenig Abstand von ihnen und betrachte sie.  Wo war der Unterschied zwischen ihnen? Wie haben sie sich jeweils angefühlt? Welche neuen Eindrücke hast Du wahrgenommen?

Viele Menschen können danach eine klare Entscheidung treffen. Oft entstehen auch ganz neue Ideen oder Verbindungen von unterschiedlichen Alternativen zu etwas Neuem.

Viel spaß beim ausprobieren, lasse Dich überraschen.

Umgang mit Kritik

Untscheide zwischen Verhalten und Identität

 

Wie gehst Du mit Kritik um? Was fühlst Du wenn Dich Jemand kritisiert? Kritisierst Du andere oder schluckst Du es runter um sie nicht zu verletzen? Wenn ja, wie geht es Dir damit? Ärgerst Du Dich, bist Du frustriert, dass Du keine Grenzen gesetzt hast? Für unseren Selbstwert ist es wichtig Grenzen zu setzen, es kommt sonst schnell das Gefühl auf das man uns behandeln kann wie man möchte. 
Es gibt die Möglichkeit konstruktiv zu kritisieren ohne den Selbstwert des anderen Menschen zu verletzen.
Häufig nehmen wir Kritik sehr persönlich und fühlen uns als ganze Person verurteilt. Menschen äußern in ihrer Verärgerung Sätze wie "Du bist blöd, Du bist ein Arschloch" ect. unreflektiert und aus dem Gefühl.
Tatsächlich meinen sie gar nicht uns als ganze Person, sondern drücken nur sehr ungeschickt ihren Frust über ein bestimmtes Verhalten aus.
Sie haben noch nicht gelernt sprachlich zwischen Identität und Verhalten zu unterscheiden, wenn sie im "Brass" des Gefühls sind.
Denke bei der nächsten Kritik daran, das es nur um Dein Verhalten geht. Dann kannst Du Dir Gedanken machen ob die Kritik berechtigt ist und ob Du Dein Verhalten ändern möchtest.
Es ist ein riesen Unterschied, ob man ein Verhalten kritisiert oder die ganze Person. Unsere Mitmenschen kennen nur ein Teil von uns, wie können sie uns dann in unserer ganzen Persönlichkeit verurteilen?
Ich selbst weise andere explizit darauf hin, dass ich ein Problem mit ihrem Verhalten habe, sie aber als ganze Person schätze.
Viel Spaß beim Ausprobieren und sei gespannt auf Deine und die Reaktionen der anderen.
Wenn Du an Deiner Kritikfähigkeit, an Deinem Verhalten oder an Deinem Selbstwert arbeiten möchtest melde Dich bei mir und vereinbare einen Termin.

 

Hier finden Sie mich

 

 

 

Heilpraktikerin

Nadine Meyer
Friedenstr. 1
16341 Panketal

 

 

Rufen Sie mich einfach an

 

030 27693858 

01772375391         

 

oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Heilpraktikerin Nadine Meyer